Archiv der Kategorie: News

13.-17. September 2016: Ferienuni Kritische Psychologie in Berlin

Vom 13.-17. September 2016 findet unter dem Motto „Vom Kopf auf die Füße“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin (!!) wieder eine Ferienuniversität Kritische Psychologie statt.

Eine absolut empfehlenswerte Veranstaltung für alle an der Kritischen Psychologie Interessierten!

Informationen, die Anmeldung und das Programm findet ihr unter http://2016.ferienuni.de/

Den Ankündigungstext könnt ihr hier einsehen.

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Arbeit des Arbeitskreises zur Zeit eingestellt

Aus verschiedenen Gründen gibt es zur Zeit keine aktuellen Veranstaltungen des Arbeitskreises Kritische Psychologie Hamburg. Die Inhalte dieser Webseite bleiben jedoch zu Dokumentationszwecken und als Anregung für ähnliche Projekte online.

Bei Fragen, Interesse an Neuauflage oder ähnlichem könnt ihr uns weiterhin kontaktieren, es kann jedoch vorkommen, dass eine Antwort mal etwas auf sich warten lässt.

16.-20.09.2014: Ferienuni Kritische Psychologie

Wir dokumentieren hier den Aufruf der diesjährigen Ferienuniversität Kritische Psychologie.

Alle weiteren Infos findet ihr hier.

Komm zur Ferienuni Kritische Psychologie 2014!

Mit der 9. Ferienuniversität Kritische Psychologie wollen wir, ein Zusammenschluss von Studierenden, Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen, verschiedene Möglichkeiten zur Aneignung und Reflexion von kritischer Theorie und Praxis, zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung bieten. Dabei soll es darum gehen, an der Kritischen Psychologie orientierte Konzepte zu vermitteln, diese weiterzuentwickeln und in Austausch mit anderen Ansätzen zu diskutieren. Damit wollen wir dem psychologischen Mainstream eine andere Psychologie entgegensetzen und der De-Institutionalisierung Kritischer Psychologie und kritischer Wissenschaften insgesamt entgegenwirken.

Die fünftägige Veranstaltung ist so aufgebaut, dass zu allen Themenblöcken über alle Tage Überblicksvorträge, vertiefende Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen mit Workshops und Textarbeit mit einführendem Charakter verbunden werden. Außerdem werden wir für gesellige Events sorgen und würden uns über Ihre/eure Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Ferienuni vor Ort freuen.

Die Kritische Psychologie versteht sich als marxistisch fundierte Subjektwissenschaft. Ihre Kategorien und Theorien dienen der Analyse von subjektiven Problemen vom Standpunkt der Betroffenen im Kontext ihrer gesellschaftlichen Vermitteltheit. Statt sicher zu stellen, dass Menschen sich den Anforderungen und Zumutungen fügen, die mit der Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaft und ihren spezifischen Herrschaftsverhältnissen einhergehen, zielt der Ansatz auf die „soziale Selbstverständigung über Handlungsbegründungen“, die im Blick behält, dass gesellschaftliche Verhältnisse von Menschen geschaffen und daher veränderbar sind.

Nach einigen Schwierigkeiten bei der Raumreservierung, wird die Ferienuniversität – wie die Jahre zuvor – an der Freien Universität Berlin in der Silberlaube stattfinden.

Fortsetzung: Lektürekurs Klaus Holzkamp: „Grundlegung der Psychologie“

 Fortsetzung mit dem 6. Kapitel

In der 1983 veröffentlichten „Grundlegung der Psychologie“ unternimmt Klaus Holzkamp (1927-1995) den Versuch, eine Kritische Psychologie auf der Grundlage einer marxistischen Gesellschaftstheorie und Philosophie zu begründen. Ausgehend von der Kritik an Konzepten der traditionellen Psychologie wird ein differenziertes Begriffssystem entwickelt, das den Anspruch hat, den realen Zusammenhang zwischen Naturgeschichte, gesellschaftlicher Produktion von Lebensbedingungen und individueller Existenz des Menschen abzubilden. Diese Grundbegriffe sollen einer Analyse von subjektiven Problemen vom Standpunkt der Betroffenen unter Berücksichtigung psychischer, sozialer und gesellschaftlicher Momente dienen. Damit soll eine „soziale Selbstverständigung über Handlungsbegründungen“ ermöglicht werden. Wichtig ist hierbei, die jeweils historisch-spezifischen Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die sich individuell als Einschränkung personaler Handlungsfähigkeit konkretisieren, einzubeziehen. Es soll im Blick behalten werden, dass diese von Menschen geschaffen und damit veränderbar sind.

Der Lektürekurs startete bereits im Wintersemester 2o11/12 und wir treffen uns seither wöchentlich, um uns die Inhalte zu erarbeiten und uns interessierende Themen zu diskutieren. Neueinsteiger_innen sind herzlich willkommen! Bei Interesse informiert uns bitte kurz per E-Mail.

Ein Lektürekurs des AK Kritische Psychologie / FSR Psychologie in Kooperation mit der MASCH.

Kontakt: Kritische Psychologie Hamburg, kritischepsychologie_hh[at]yahoo.com
Termin: jeden Donnerstag, ab 12.o4.2o12, 19.oo Uhr
Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 5 (WiWi-Bunker), 3. Stock, Raum 3o16

Lektürekurs „Grundlegung der Psychologie“

In der 1983 veröffentlichten „Grundlegung der Psychologie“ unternimmt Klaus Holzkamp (1927-1995) den Versuch, eine Kritische Psychologie auf der Grundlage einer marxistischen Gesellschaftstheorie und Philosophie zu begründen. Ausgehend von der Kritik an Konzepten der traditionellen Psychologie wird ein differenziertes Begriffssystem entwickelt, das den Anspruch hat, den realen Zusammenhang zwischen Naturgeschichte, gesellschaftlicher Produktion von Lebensbedingungen und individueller Existenz des Menschen abzubilden. Diese Grundbegriffe sollen einer Analyse von subjektiven Problemen vom Standpunkt der Betroffenen unter Berücksichtigung psychischer, sozialer und gesellschaftlicher Momente dienen. Damit soll eine „soziale Selbstverständigung über Handlungsbegründungen“ ermöglicht werden. Wichtig ist hierbei, die jeweils historisch-spezifischen Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die sich individuell als Einschränkung personaler Handlungsfähigkeit konkretisieren, einzubeziehen. Es soll im Blick behalten werden, dass diese von Menschen geschaffen und damit veränderbar sind.

Wir möchten die „Grundlegung der Psychologie“ ab dem Wintersemester 2011/12 gemeinsam lesen, die Inhalte erarbeiten und uns interessierende Themen diskutieren. Wir starten am 20.10. mit einer Auftaktveranstaltung im Raum 3016, Von-Melle-Park 5 („WiWi-Bunker“, 3. Stock) um 19:00 Uhr. Hier sollen die Inhalte des Werks kurz umrissen und organisatorische Fragen abgesprochen werden.

Ein Lektürekurs des AK Kritische Psychologie / FSR Psychologie in Kooperation mit der MASCH (Marxistische Abendschule)

Termin: jeden Donnerstag (19-21 Uhr), ab 20.10.2011
Ort: Universität Hamburg, Raum 3016, Von-Melle-Park 5 („WiWi-Bunker“, 3. Stock)

Weitere Informationen:

Ablauf und organisatorische Infos | Über den AK Kritische Psychologie Hamburg | Kontakt zur Vorbereitungsgruppe | MASCH – Marxistische Abendschule Hamburg

Abendveranstaltung: Neurowissenschaftliche und kritisch-psychologische Sichten auf die Debatte um den „freien Willen“.

Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Maiers

am 13. Juli 2011, um 18:00 Uhr, im Hörsaal des Fachbereichs Psychologie, Von-Melle-Park 11, Universität Hamburg

Die Neurowissenschaften haben in den vergangenen Jahren einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Zweifelsfrei konnten Erkenntnisfortschritte auf der Ebene der funktionalen Differenzierung von Hirnarealen und bei der Untersuchung molekularer Strukturen im Gehirn erzielt werden. Ein Verständnis der konkreten Zusammenhänge jedoch blieben NeurowissenschaftlerInnen bisher schuldig. Ungeachtet dessen werden die Neurowissenschaften bereits als neue wissenschaftliche Leitdisziplin verhandelt, die es vermag die Fragen der Vermittlung physiologischer Grundlagen und psychischen Erlebens durch experimentelle Verfahren der Hirnforschung zu klären. Während sich die Verteilung finanzieller Mittel in den wissenschaftlichen Arbeitsbereichen in den vergangenen Jahren deutlich zugunsten der Neurowissenschaften verschoben hat, werden die Erkenntnisse insbesondere in den Debatten um die Willensfreiheit des Menschen referiert. Angemahnt wird aber auch, dass sich mit den Neurowissenschaften in der Psychologie ein physiologischer Determinismus Bahn bricht, der die Gesellschaftlichkeit menschlichen Handelns verkennt und das Psychische auf neurophysiologisch messbare Korrelate reduziert.

In der Abendveranstaltung am 13. Juli möchten wir daher einen genaueren Blick auf die Entwicklung der Neurowissenschaften ermöglichen. Wolfgang Maiers wird in einem Vortrag die Erklärungs- und Geltungsansprüche der Neurowissenschaften aus kritisch-psychologischer Perspektive einordnen. Dabei soll zum einen der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Idee des begründeten Handelns durch neuere Erkenntnisse tatsächlich in Frage gestellt wird. Zum anderen soll diskutiert werden, inwieweit gesellschaftliche Bedingungen der Konstitution des Bewusstseins in der Forschungsperspektive der Neurowissenschaften repräsentiert sind.

Prof. Dr. habil. Wolfgang Maiers ist Dekan des Fachbereichs Allgemeine Humanwissenschaften am Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er ist seit Gründung Redakteur der Zeitschrift „Forum Kritische Psychologie“, arbeitet als Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften und ist in mehreren Fachgesellschaften aktiv.

Eine Veranstaltung der AK Kritische Psychologie Hamburg und des Fachschaftsrats Psychologie der Universität Hamburg.

Auch du hast (k)einen freien Willen! – Seminar zur Kritischen Psychologie im Sommersemester 2011

Selbst-organisiertes Seminar zum Thema: Kritisch-psychologische und neurowissenschaftliche Perspektiven auf die Kontroverse um den „freien Willen“

Ankündigung:

Seit einigen Jahren deutet sich in der Psychologie ein Paradigmenwechsel an: Nicht nur an der Uni Hamburg steigt die Bedeutung neurowissenschaftlicher Forschung. Deren Anspruch, menschliches Handeln durch experimentelle Methoden der Hirnforschung erklären zu können, ist derweil nicht unumstritten. Angemahnt wird, dass sich in der Psychologie ein biologischer Determinismus Bahn bricht, der die Gesellschaftlichkeit menschlichen Handelns verkennt und dieses stattdessen aus biologischen bzw. genetischen Dispositionen ableitet.

Im Sommersemester möchten wir uns daher in einem selbst-organisierten Seminar mit kritisch-psychologischen und neurowissenschaftlichen Perspektiven auf menschliches Handeln auseinandersetzen. Ziel ist es, nicht nur eine Einführung in zentrale Vorstellungen der Kritischen Psychologie zu geben, sondern uns auch mit Debatten, wie der Kontroverse um den „freien Willen“ zu beschäftigen.

Auftaktveranstaltung am 14. April:

Alle Interessierten sind daher herzlich zu einem einführenden Vortrag zum Thema am 14. April um 18:00 Uhr eingeladen. Hier werden einige Referent_innen eine Einführung in die Kritische Psychologie und die Debatte um die Neurowissenschaften geben sowie organisatorische Fragen, wie etwa den Semesterplan klären. Wir treffen uns an der Uni Hamburg im Wiwi-Bunker (Von-Melle-Park 5), Raum 4098 (4. Etage).

Wöchentlicher Lesekreis jeden Donnerstag um 18:00 Uhr:

Darauffolgend werden wir das Seminar wöchentlich anbieten. Wir treffen uns jeweils Donnerstags von 18:00 bis etwa 20:00 Uhr, ebenfalls im Raum 4098 im Wiwi-Bunker (Von-Melle-Park 5). Aktuelle organisatorische Informationen, Hinweise zu Literatur und Weiteres findet ihr hier.

Weitere Informationen:

Überblick: Themen und Literatur des Seminars | Über den AK Kritische Psychologie Hamburg | Kontakt zur Vorbereitungsgruppe